Alles über Hibiskustee und seine Wirkung

Alles über Hibiskustee und seine Wirkung
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Woher kommt der Hibiskustee?

Hibiskustee wird aus den Blüten der Hibiskus Pflanze hergestellt. Der Hibiskus gehört zu der Familie der Malvengewächse und wird hauptsächlich in subtropischen bis tropischen Gebieten der Erde angebaut. Allerdings hat der Hibiskus mittlerweile auch in viele Parks, Zimmern und Gärten als Zierpflanze Einzug gefunden.

Hibiskustee hat eine lange Tradition als Getränk in Ägypten, im Sudan und in Mexiko. Diese Länder sind wegen ihres warmen Klimas gut für den Anbau von Hibiskus geeignet. Trotz allem findet der Hibiskustee auch immer mehr Verbreitung in unseren Regionen als gesundheitsförderndes Getränk, welches eine Abwechslung zu Wasser und ungesünderen Alternativen darstellen soll. Aber was ist dran an den gesundheitsfördernden Eigenschaften des Hibiskus?

Was macht den Tee so gesund?

Der Hibiskustee wird aus den Blüten der Sorte Hibiscus sabdariffa zubereitet. Diese enthalten viele Fruchtsäuren wie zum Beispiel Zitronensäure, Weinsäure und Hibiskussäure, welche für den sauren Geschmack des Tees sorgen. Des Weiteren sind Anthocyane enthalten, welche dafür sorgen, dass sich der Teeaufguss rot färbt. Aber welche Bestandteile sind jetzt gesundheitsfördernd?

Zum einen sind Pektine im Teeaufguss enthalten. Dabei handelt es sich um Ballaststoffe, welche den Blutcholesterinspiegel senken. Zum anderen enthält Hibiskustee Flavonole, die im Körper antioxidativ wirken. Durch ihre antioxidative Wirkung unterstützen sie Entgiftungsvorgänge im Körper, indem sie helfen, freie radikale abzuwehren. Bei freien Radikalen handelt es sich um sehr reaktive Verbindungen, die häufig Reaktionen im Körper erzwingen, welche zu Entzündungen führen und dem Körper schaden. Indem sie gegen freie Radikale vorgehen, unterstützen Flavonoide auch das Immunsystem.

Hibiskustee

Aber nicht nur die Flavonoide sind gut für das Immunsystem, sondern auch das im Tee enthaltene Vitamin C. Hierbei ist zu beachten, dass Vitamin C leider nicht sehr hitzeresistent ist. Deswegen sollte der Tee nicht zu heiß zubereitet werden, wenn noch Vitamin C enthalten sein soll. Eine Zubereitung unter 60° Celsius ist auf jeden Fall zu empfehlen, da Vitamin C hilft die Schleimhäute bei Reizungen wieder zu beruhigen und bei Entzündungen generell eine reizmildernde Wirkungen hat.

Doch nicht nur gegen Entzündungen, welche durch freie Radikale hervorgerufen werden, hilft Hibiskustee. Ein weiterer Bestandteil ist ebenfalls eine Geheimwaffe gegen Entzündungen. Dabei handelt es sich um die Phenolsäure. Sie wirkt antibakteriell und kann somit zum einen Erkältungen vorbeugen aber auch zum anderen Entzündungen, die durch bakterielle Infektionen ausgelöst werden verhindern.

Hilft der Tee auch beim Abnehmen?

Neben den schon genannten gesundheitsfördernden Wirkungen soll Hibiskustee auch beim Abnehmen helfen, da er den Stoffwechsel anregt, was zu einer verbesserten Fettverbrennung führen kann. Zudem werden den Blüten auch eine entwässernde Wirkung nachgesagt. Beides kann zum Gewichtsverlust führen. Doch wie viel Tee muss man trinken um diese Wirkungen feststellen zu können?

Die Zubereitung von Hibiskustee

Um sich eine Tasse Hibiskustee zuzubereiten, benötigt man circa 7 Gramm der Blüten, welche man dann mit heißem Wasser aufgießt. Jetzt muss der Teebeutel nur noch 6 bis 7 Minuten ziehen und fertig ist der Tee.

Wer Zugang zu frischen Hibiskusblüten hat, kann sich diese auch selbst trocknen. Hierfür muss man die Blüten auf einem Backblech bei niedriger Temperatur dörren lassen. Ansonsten sind die schon getrockneten Blüten auch in Supermärkten oder Drogeriemärkten erhältlich. Worauf allerdings geachtet werden sollte, ist den Tee in Bio-Qualität zu kaufen, da sonst erhöhte Pestizid Rückstände in den Blüten zu finden sein können.

Doch wie viel Hibiskustee sollte man trinken?

Bereits 2 Tassen Hibiskustee pro Tag erhöhen das gute HDL-Cholesterin und führen somit zur Abnahme des schlechten LDL-Cholesterins und Triglyceriden. Man kann sich das HDL-Cholesterin vorstellen, wie einen Luftballon, welcher das ganze schlechte HDL-Cholesterin in sich aufnimmt und abbaut. Hierdurch wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt. Denn eine häufige Ursache für diese sind zu hohe Blutfettwerte.

Generell werden 3 bis 4 Tassen des Tees am Tag empfohlen, um eine gesundheitsfördernde Wirkungen festzustellen. Nur Schwangeren Frauen wird von dem Konsum des Tees abgeraten, da dieser im Verdacht steht hormonell wirksam zu sein. Ansonsten kann man den Tee bedenkenlos in den vorgegeben Mengen konsumieren.

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In vielen Gärten leuchten im Spätsommer die großen Blüten des Hibiskus. Die Meisten kennen ihn hauptsächlich als Zierpflanze oder vielleicht noch als Farbgeber in Früchtetees, denn die Hibiskusblüten färben Tees leuchtend rot ein. Die Volksheilkunde, vor allem in Afrika, verwendet Hibiskus jedoch auch gegen


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